12 Januar 2017

Abarth 124 Rally feiert Wettbewerbspremiere bei der Rallye Monte Carlo

Legendäre Marke kehrt beim Auftakt zur Weltmeisterschaft 2017 Mitte Januar in die internationale Rallyeszene zurück. Drei Privatteams gehen mit dem rund 220 kW (300 PS) starken Rallyeauto an den Start, das für die Kategorie R-GT entwickelt wurde.

Wien, im Januar 2017

37 Jahre nach dem Sieg von Walter Röhrl im Fiat 131 Abarth kehrt die Marke mit dem Skorpion im Wappen zur Rallye Monte Carlo zurück. Gleich drei von privaten Teams eingesetzte Abarth 124 Rally rollen am 19. Januar 2017 über die Startrampe vor dem weltberühmten Casino. Der frühere Vize-Weltmeister François Delecour (Frankreich) sowie die beiden Italiener Fabio Andolfi und Gabriele Noberasco nehmen im neuesten Rallyeauto von Abarth die 17 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 382 Kilometer in Angriff. Zielankunft ist am 22. Januar, wiederum in Monaco.

Der Abarth 124 Rally basiert auf dem Serienmodell Abarth 124 spider, ist aber gemäß dem technischen Reglement der Kategorie R-GT modifiziert. So wird der Abarth 124 Rally von einem Vierzylinder-Turbobenziner mit 1,8 Liter Hubraum angetrieben. Das wegen der zwei obenliegenden Nockenwellen mit dem italienischen Zusatz „Bialbero" versehene Triebwerk leistet rund 220 kW (300 PS). Die Fahrer wechseln die Gänge mittels Schaltwippen am Lenkrad. Das Stoffverdeck des Serien-Roadsters ist durch ein Hardtop aus Kohlefaser-Kevlar-Verbundstoff ersetzt. Schalensitze, Sechspunkt-Hosenträgergurte und der Überrollkäfig aus armdicken Stahlrohren sorgen für die Sicherheit von Fahrer und Copilot.

Das Fahrwerk des Abarth 124 Rally, der leer nur 1.000 Kilogramm wiegt, baut auf einer Doppelquerlenker-Aufhängung an der Vorderachse und einer Multilink-Hinterachse auf. Unterschiedlich dimensionierte Kurvenstabilisatoren ermöglichen ebenso die Anpassung des Fahrwerks an die Vorlieben der Piloten beziehungsweise die Streckenbedingungen wie die verstellbaren Stoßdämpfer und Federn. Auf die 18 Zoll großen Leichtmetallräder, die außerdem einer großdimensionierten Bremsanlage mit innenbelüfteten Scheiben ringsum Platz gibt, werden je nach Wetterlage fast profillose Slicks oder Schneereifen mit und ohne Spikes montiert. Wie in der Kategorie R-GT vorgeschrieben, wird der Abarth 124 Rally - wie auch der serienmäßige Abarth 124 spider - über die Hinterräder angetrieben.

Bei der Optik zieht der neue Abarth 124 Rally bewusst Parallelen zu einem legendären Vorläufermodell. Der Fiat 124 Abarth Rally gewann in den 1970er Jahren drei Vizetitel in der Marken-Weltmeisterschaft.

Der Start von drei Abarth 124 Rally bei der Rallye Monte Carlo läutet eine neue Ära in der Motorporthistorie der Marke ein. Abarth veranstaltet 2017 außerdem im Rahmen der Italienischen Rallye-Meisterschaft für R-GT-Fahrzeuge einen Markenpokal. Fahrer des Abarth 124 Rally können in der sieben Läufe umfassenden Rennserie insgesamt mehr als 100.000 Euro Preisgeld gewinnen. Darüber hinaus kann der Gewinner der U23-Wertung am Jahresende eine weitere Rallye im Team von Abarth bestreiten.

Die Abarth 124 Rally Trophy ergänzt die Rennserien, die Abarth seit Jahren mit großem Erfolg auf der Rundstrecke und im Rallyesport organisiert. So geht die Abarth Trophy bereits in ihre neunte Saison. 2017 sind in diesem Markenpokal für Tourenwagen der Abarth 695 Assetto Corse Evoluzione und der Abarth 595 OT teilnahmeberechtigt. Nähere Informationen zu allen Abarth Rennserien im Internet (www.racing.abarth.com).

Infos Rallye Monte Carlo 2017

Start: Donnerstag,19. Januar, 18:15 Uhr, Casino Monaco    
Programm:  17 Wertungsprüfungen über insgesamt 382 Kilometer
Gesamtstreckenlänge 1.409 Kilometer
   
Ziel:  Sonntag, 22. Januar, 13:43 Uhr, Fürstenpalast Monaco    
Teilnehmer: Nr. 21 François Delecour/Dominique Savignoni (F/F) Abarth 124 Rally
Nr. 25 Fabio Andolfi/Manuel Fenoli (I/I) Abarth 124 Rally
Nr. 27 Gabriele Noberascu/Daniele Michi (I/I) Abarth 124 Rally
 

 

 

Technische Daten Abarth 124 Rally R-GT 

Motor Reihenvierzylinder Abarth Bialbero, vorne längs eingebaut,
Benzin-Direkteinspritzung, Turbolader, zwei obenliegende Nockenwellen,
vier Ventile pro Zylinder, variable Ventilsteuerung  
Hubraum  ca. 1.800 cm3
Höchstleistung  ca. 220 kW(300 PS) bei 6.500 min-1
Kraftübertragung  Hinterradantrieb mit mechanischem Sperrdifferenzial,
sequenziell über Schaltwippen am Lenkrad betätigtes Sechsganggetriebe
Radaufhängung/
Fahrwerk 
 vorne doppelte Querlenker, hinten Multilink-Achse, vorne und hinten
 austauschbarer Kurvenstabilisator (verschiedene Durchmesser), einstellbare Stoßdämpfer und Federn
Lenkung  elektrisch unterstützte Servolenkung

Bremsen  

 vorne: innenbelüftete Scheiben mit 355 mm Durchmesser,
Schwimmsättel mit vier Bremskolben,
hinten: innenbelüftete Scheiben mit 320 mm Durchmesser,
Schwimmsättel mit vier Bremskolben
Räder  Leichtmetall-Felgen, Größe 8,0 x 18 Zoll
Gewicht   1.000 kg

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Andreas Blecha
Public Relations Manager

FCA Austria GmbH
Schönbrunner Straße 297 - 307, 1120 Wien
Tel: 01 68001 1088
email: andreas.blecha@fcagroup.com
Abarth Presse im Web: www.abarthpress.at

 

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